
Hybride UV- und Infrarot-Härtung: Für eine perfekte Behandlung von Pulverbeschichtungen auf Automobilkunststoffen
Wir haben unsere UV-Lamensysteme speziell für die Praxis der Bearbeitung von Automobilteilen entwickelt. Das Ziel ist einfach: Die Pulverbeschichtungen sollen schnell und gleichmäßig gehärtet werden – ohne dass die Teile dadurch verformt werden. Deshalb kombinieren wir UV-Härtungsleuchten mit Infrarotheizung. Es handelt sich dabei um einen hybriden Ansatz, der berücksichtigt, wie empfindlich Kunststoffe gegenüber Hitze sind.
Leistung, Spannung und Größe: Was im Einsatz wichtig ist
Im Zentrum steht die UV-Lampe – sie bietet eine hohe Leistung bei geringem Platzbedarf. Für industrielle Anwendungen verwenden wir eine Hochspannungsanlage von 400 V. Dadurch wird eine zuverlässige Zündung sowie ein stabiler Lichtbogen gewährleistet – auch dann, wenn die Stromversorgung weit entfernt liegt.
Die Leistung der Lampe wird so eingestellt, dass sie die Energiebedürfnisse der Pulverbeschichtung deckt – in der Regel 2500 bis 3000 Watt pro Lampe. So kann die Oberfläche innerhalb weniger Sekunden gehärtet werden.
Die Länge der Lampe beträgt etwa 300 mm. Das ist eine bewusste Entscheidung: Es reicht aus, um die gesamte Oberfläche des Teils zu beleuchten – doch die Lampe bleibt dabei kompakt genug, damit der Platzbedarf der Maschine minimal bleibt. Dadurch kann die Lampe direkt als Ersatz verwendet werden, ohne dass die gesamte Anlage umgebaut werden muss.
Die Lampe: Geeignet für Hitze, Licht und harte Bedingungen
Wir verwenden dazu ein Quarzsubstrat – es bleibt unter Hitze stabil und bleibt unter UV-Licht klar. Auf dieses Substrat wird anschließend eine spezielle Beschichtung aufgetragen, die das unerwünschte Infrarotlicht filtert. Dadurch bleibt das Substrat kühler, sodass der Kunststoff während der Härtung nicht beschädigt wird.
Im Inneren der Lampe sorgt ein Halogenelement dafür, dass der Faden stark erhitzt wird – dadurch startet die Lampe schnell und liefert ein stabiles Lichtspektrum.
Der Anschluss ist ein entscheidender Bestandteil der Lampe: Der R7s-Anschluss kann große Ströme leiten und hohe Temperaturen aushalten. Dadurch entsteht eine zuverlässige Verbindung, die leicht zu verdrahten und bei Wartungsarbeiten leicht zu austauschen ist.
In der Produktion: Wo der hybride Ansatz zum Vorteil kommt
Wenn Sie Automobilkunststoffteile bearbeiten, kennen Sie das Problem: Infrarotlicht allein kann komplexe Teile verformen, während UV-Licht bei dicken Pulverschichten nicht effektiv ist.
Mit dem hybriden Ansatz können Sie dieses Problem lösen: Infrarotlicht erwärmt den Teil zunächst, sodass das Pulver zur Fließtemperatur gebracht wird. Anschließend wirkt das UV-Licht und härtet die Oberfläche sofort.
Dieser zweistufige Prozess verringert den Druck auf die Produktionsgeschwindigkeit und senkt den Energieverbrauch.
Diese Lampen sind für die anspruchsvolle Produktion konzipiert – doch es gibt etwas, was man beachten muss: Aufgrund der hohen Leistung benötigen sie eine effektive Kühlung. Passen Sie die Kühlkapazität dem Leistungsvermögen der Lampe an, damit der Kasten stabil bleibt. So bleibt die Leistung konstant und es wird ein vorzeitiger Verschleiß vermieden.